Der Tag an dem ich starb...

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Chimney
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Der Tag an dem ich starb...

Beitragvon Chimney » Mi 23. Apr 2014, 14:28

Zu dieser Geschichte gibt sehr verschiedene Meinung. Viele mögen es, manche finde es zu verworren xD
Naja ich stells einfach mal rein und warte was für Feedback ich hier bekomme


Der Tag an dem ich starb, war der Tag an dem ich erfuhr, dass ich schwanger war. Jedenfalls ein Teil von mir. Nur meine starke Seite machte weiter und doch suchte sie Erlösung. Eine einfache Schwangerschaft, veränderte mein ganzes Leben. Ich brach zu allen den Kontakt ab. Freunden, Bekannten und Familie. Ich konnte nicht mehr weitermachen. Wollte nicht mehr weitermachen und trotzdem hielt mich irgendwas am Leben. Ich war auf mich ganz allein gestellt. Ihr Vater hatte mich einfach verlassen. Ich wusste nicht wieso, er hatte es mir nie gesagt, aber wahrscheinlich wollte er nicht mit einem Wolf zusammen sein. Ja, ich war Wolf und Mensch. Selbst wusste ich das aber auch noch nicht lange. Ich sagte es ihm eines Abends und am nächsten Tag, war nicht mehr da. Mia und Selina so nannte ich sie. Sie waren von Anfang an Wölfe, während ich mich immer als Mensch sah. Ohne es zu merken verlor ich immer mehr mich selbst. Ich wurde zwischen 2 Welten hin und her gezogen. Je länger ich als Wolf lebte, desto mehr zerstörte ich damit mein Leben als Mensch. Ich lebte in 2 Welten, aber dass mich das unterdrückte und nicht lange gut gehen konnte war vorauszusehen. Ich hatte keinerlei Erfahrung als Wolf, schließlich lebte ich erst seit der Geburt von meinen Kinder als Wolf und als Mensch konnte ich wegen ihnen nicht leben. Eine ganze Zeit lang konnten sie sich nicht verwandeln und somit konnte ich als Mensch nichts mit ihnen machen. Somit waren sie nirgends angemeldet. Ich konnte nur als Wolf leben. Ich flüchtete praktisch in dieses Leben. Und das alles für 2 Kinder die ich nicht mal liebte. Trotzdem machte ich für sie weiter. Es war Eigennutz. Ich wusste, dass ich ohne sie nicht mehr leben konnte und sie waren auf mich angewiesen. Ich belog sie und sagte, ich würde sie lieben. Dabei wollte ich sie nur loswerden. Und doch immer wenn sie mich anlächelten, war ich glücklich. In diesem Moment konnte ich meine ganzen Sorgen vergessen. Wenn sie glücklich waren, fühlte ich auch etwas. Ich erlebte mit ihnen so viel, dass sie mir schließlich doch ans Herz wachsten. Aber selbst die schönsten Zeiten haben irgendwann ein Ende.



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